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1000 v. Chr.

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Vermutlich entdecken Phönizier als
Erste die kleine
Insel im Indischen Ozean; ihnen folgen die Polynesier,
Indonesier und Malaien, die vor rund 2000 Jahren das
benachbarte Madagaskar besiedeln.
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975
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Der arabische Handelsreisende Hassan
Ibn Ali
berichtet über die maskarenischen Inseln:
darunter Diva Mashriq , die > östliche lnsel < ,
das heutige Mauritius. |
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ab 1502
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Als erster Europäer betritt der
Portugiese Domingo
Fernandez die Insel. 1528 entdeckt sein Landsmann
Diego Rodrigues die nach ihm benannte Nachbarinsel.
Die Portugiesen nutzen Mauritius als Stützpunkt und
Vorratslager auf ihrem Seeweg nach Indien.

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1593
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Der Holländer Wybrandt van Warwyck
besetzt die Insel und benennt sie nach dem holländischen
Prinz Moritz (Maurits) von Oranje und Herzog von Nassau. |
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1638
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Port Zuydoosterhaven ist die erste
holländische Sied-
lung an der Ostküste (heute Vieux Grand Port). Die
Plantagenwirtschaft misslingt. 1710 verlassen die
Holländer Mauritius. Die Ebenholzwälder sind durch
Kahlschlag fast vollständig vernichtet. |
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1681
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Der
Dodo (flugunfähiger Vogel) der
auf Mauritius lebte wird ausgerottet.
Er zählt heute zu den Wahrzeichen von Mauritius und ist
auch im Wappen zu finden.
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1715
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Die Franzosen nehmen die Insel als
lle de France in Be-
sitz- Wiederaufbau der Plantagenwirtschaft. Haupt-
stadt wird Port Louis, benannt nach dem französi-
schen König. Wirbelstürme, Anarchie und Sklavenauf-
stände erschweren den Siedlern das Leben. |
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1735
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Mit Gouverneur Bertrand Francois Mähe,
Graf de La-
bourdonnais beginnt der Erfolgskurs: gesicherte Ver-
sorgung mit Wasser und Lebensmitteln, Bau von
Straßen, Brücken, Hospitälern, Hafenanlagen und einer
Werft. Mauritius löst Bourbon (heutiges Reunion) als
französische Dependance im Indischen Ozean ab. |
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ab 1796
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Als die Sklaverei auf Mauritius
abgeschafft werden
soll, kommt es zu einem Aufstand gegen die Pariser
Regierung. Napoleon entsendet 1803 eine militärische
Delegation unter General Charles Decaen, der die
neue napoleonische Gesetzgebung in Mauritius ein-
führt; die Sklavenwirtschaft bleibt allerdings weiterhin
gestattet. |
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1814
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Mit dem Friedensvertrag von Paris
zwischen Briten und
Franzosen wird aus der lle de France wieder Mauritius. |
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1835
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Abschaffung der Sklaverei.
Hunderttausende Tamilen
aus Südindien wandern im 19. Jh. als schlecht bezahl-
te Plantagenarbeiter und Tagelöhner ein. |
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1869
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Mit der Öffnung des Suez-Kanals büßt
Mauritius seine
Bedeutung als Handelsposten im Indischen Ozean ein.
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1885
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Erste Parlamentswahl nach einer
Verfassungsreform
(die Verwaltung bleibt britisch).
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ab 1920
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Die Insel profitiert von einem
Zuckerboom. Wegen
einer Rebellion der indisch-mauritianischen Arbeiter
wird 1937 der Notstand auf der Insel ausgerufen.
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1958
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Das allgemeine Wahlrecht wird eingeführt.
Die Partei
Travailliste (PT) kämpft für die Unabhängigkeit des
Landes. Bei Unruhen zwischen Kreolen und Moslems
sterben etwa 100 Mauritianer. |
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1968

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Mauritius wird unabhängig, bleibt
jedoch Mitglied im
britischen Commonwealth.
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1992
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Am 12. März wird Mauritius zur
Republik ernannt.
Erster Staatspräsident wird Cassam Uteem. |
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2000
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Bei der Wahl geht Sir Anerood
Jugnauth erneut als
Ministerpräsident hervor, der mit einer Koalition aus
Mouvement Socialiste Mauricien (MSM) und Mouve-
ment Militant Mauricien (MMM) regiert. Staatsober-
haupt ist weiterhin Cassam Uteem. |
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2002
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Ilvesheimer landen auf der Insel.
Aber wohl nicht die
Ersten ! |
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