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Malediven

 


 



 

Land  & Leute

Die Republik der Malediven (Divehi Rajjeyge Jumhuriyya) ist ein Inselstaat
im Südwesten der Südspitze Indiens im Indischen Ozean und besteht aus
mehreren Atollen und circa 2.000 Inseln, wovon etwa 200 von Einheimischen
bewohnt werden und 87 weitere ausschließlich für Touristen reserviert sind.

Auf den Malediven leben ca. 285 000 Menschen.
Die Hauptstadt ist Malé im Nord-Malé Atoll mit
77.000 Einwohnerzahl.

Male        Hulule (Airtaxi nach Komandoo)

Die Bevölkerung ist arabischer, singhalesischer und
malaiischer Abstammung.
Staatsreligion ist der Islam (sunnitische Richtung).
Die wichtigsten Atolle:
- Nord-Malé Atoll
mit der Hauptstadt Malé (77000 Einwohner)
auf der gleichnamigen Insel.
- Hulule mit dem Flugplatz.
- Addu-Atoll
- Süd-Malé Atoll
- Ari-Atoll

Geographie

Die Malediven sind eine Kette von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean,
südwestlich von Indien und Sri Lanka. Sie erstrecken sich über
764 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis kurz über den Äquator.
Die Inseln sind Atolle mit Korallenriffen, die die Gipfel einer im
Meer versunkenen vulkanischen Gebirgskette umgeben. Insgesamt
sind es fast 2.000 Inseln, von denen aber nur etwa 200 bewohnt sind.

Die nahe gelegenen barriereartigen Riffe sind der einzige Schutz vor
den manchmal heftigen Wirbelstürmen, die mit den Monsunen kommen.
Die Inseln sind mit Palmen und Brotfruchtbäumen bedeckt und von
Sandstränden und klaren Lagunen umgeben.
Für Reisende bedeutsam:
Die Malediven lassen sich in Inseln für Einheimische
und Inseln für Touristen unterscheiden. Touristen haben nur
bedingt Zutritt auf Einheimischen-Inseln; in der
Regel ist dies nur im Rahmen geführter Touren "Island-Hopping" möglich.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine staatliche Erlaubnis zu beantragen.
Derartige Genehmigungen werden selten und unter Auflagen erteilt.


Klima

Die Malediven haben durch ihre Lage im meist ruhigen indischen Ozean
ein sehr konstant heißes, tropisches Klima. Die Temperaturen fallen
selbst nachts selten unter 25 Grad.

Das Wetter ist geprägt von zwei Monsunen: dem Südwest-Monsun
von Mai bis Oktober und dem Nordost-Monsun von November bis April.
Der Südwest-Monsun bringt normalerweise im Juni und Juli Wind
und intensivere Niederschläge. Als beste Reisezeit gelten
die Monate November bis April.




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